Die Postbank steigt in den Leitindex der Deutschen Börse, den DAX, auf. Nach der Übernahme des Pharmaunternehmens Schering durch den Bayer-Konzern wurde im DAX ein Platz frei, um den sich die Postbank und mit der Firma Merck ein weiteres Pharmaunternehmen bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.
"Wir verstehen die DAX-Aufnahme als Bestätigung unseres
erfolgreichen Geschäftsmodells. Sie ist zugleich aber auch Ansporn, unser
Engagement für Kunden und Aktionäre weiter auszubauen", kommentierte Wulf von Schimmelmann, Vorsitzender des Vorstands der Postbank, die Entscheidung der Deutschen Börse. Die Postbank ist nun zusammen mit der Deutschen Post im DAX vertreten. Der Vorstandschef der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, betonte, dass man stolz darauf sei, "dass Post und Postbank nun zusammen in der ersten Liga der börsennotierten Unternehmen in Deutschland spielen".
Die Postbank-Aktie wird zum ersten Mal am 18. September im DAX gelistet. Die Aktie des Unternehmens Schering, das nach Angaben der Deutschen Börse bei der Marktkapitalisierung nicht mehr zu den 45 größten deutschen Unternehmen zählt und deshalb aus dem DAX ausscheidet, wird dagegen in Zukunft im M-DAX gehandelt werden.